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Training mit Hindernissen (1)
Dieser Eintrag stammt von Holli Am 23.8.2007 @ 22:31 In Training | 1 Kommentar
Nach Feierabend:
So gegen 18:30 Uhr habe das Büro verlassen und da das Wetter recht gut aussah, habe ich mich auf den Weg zu einer Trainingstour gemacht - die übliche Strecke. Es lief bzw. rollte richtig gut. Ich war auch ziemlich schnell unterwegs. Dann - ich war bereits auf der anderen Rheinseite - zog sich das Wetter beinahe überraschend und ziemlich schnell zu. Etwa einen Kilometer vor der Theodor-Heuss-Brücke fing es an zu regnen und in der Ferne hörte man schon das Grollen des Donners. Ich legte noch mal einen kleinen Zahn zu, und das auch noch bei stetig wachsendem Gegenwind.
An der Brücke angekommen habe ich mich dann halt erst einmal untergestellt. Von der Brücke schwabte es oft ziemlich heftig herunter, wie so ein schnell fallender Vorhang im Theater, nur ziemlich feucht.
Als das Gewitter vorbeigezogen war, setzte ich meinen Weg trotz leichem Regen fort. Der Regen ließ dann auch schnell nach. Als ich dann über die Oberkasseler Brücke wieder auf die “richtige” Rheinseite rollte, konnte ich rücklings die Blitze sehen und vor mir das nächste Regenband. Ein wirklich beeindruckender Himmel
Aber ich zog dann wirklich vor, von dort den direkten Weg nach hause anzutreten, da ja das nächste “Unwetter” anrollte.
Am Ende der Kö konnte man schon das nächste “Unheil” ankommen sehen. Es wurde plötzlich ziemlich dunkel und der Himmel färbte sich beinahe schwarz. Ich erhöhte natürlich mein Tempo, soweit es mit den Passanten auf “meinem” Weg ging. Ca. einen Kilometer vor meinem Zuhause habe ich mich dann schleunigst in einem Hauseingang untergestellt - es fing an, wie aus Eimern zu schütten.
Irgendwann kam ein durch und durch durchnässter Radfahrer in den Eingang geschossen. Er wohnte dort und meinte, das hört so schnell nicht auf … Also entschloss ich mich, den Rest meines Heimweges anzutreten - das Gewitter selbst war weiter gezogen, was blieb war der starke Regen. Die ersten “Tropfen” - oder soll ich eher sagen “Eimer” - wirkten erst ziemlich kühl, aber durch die Bewegung wurde mir schnell warm und ich muss sagen, ich fand das toll, durch den stark prasselnden Regen zu fahren. Glücklicherweise ist mit dem Gewitter auch der Wind abgezogen. So rollte ich denn durch den Starkregen nach hause und habe es sogar genossen ![]()
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